Artikel

Die AfD spielt das Lied vom Tod

SchriftzugBei aller Genugtuung darüber, dass die AfD ihren Bundesparteitag am 11. und 12. Dezember 2021 in Wiesbaden abgesagt hat:
Uns reicht es nicht aus, dass dies nur wegen Corona  geschah.
Wir meinen:
Es gibt gute Gründe, der AfD dauerhaft und grundsätzlich den den Stuhl vor die Tür zu setzen.

 

Die AfD macht Corona zur Waffe ihres Systemkampfes

Die AfD stachelt Impfängste mit Lügen an. Die AfD setzt sich als Vorbild der Maskenverwei-gerung in Szene. Die AfD stellt sich Problemlösungen vorsätzlich in den Weg. Die AfD wettert über Freiheitsbeschränkungen, die sie durch ihr schändliches Treiben selbst befördert. Die AfD versucht mit allen Mitteln Demokratieverdrossenheit herbeizuführen, und sei der Preis auch noch so hoch – vermeidbare Todesfälle und Erkrankungen, vermeidbare Pleiten und zerstörte Existenzen.  Die AfD-Propaganda ist ein Attentat auf Leben und Gesundheit.


Die AfD hetzt, bis andere morden
 

„Manche beherrschen die entsetzliche Kunst,
Menschen das Fürchten zu lehren.”(Ernst Bloch)

Die AfD verteilt keine Mordaufträge, bestellt keine Nagelbomben. Stattdessen verbreitet sie Hass und Hetze, verbreitet Untergangsszenarien und Notwehrparolen, Feindbilder und Hinweise auf “Volksverräter”. Diese ständige Angst- und Wutmache sorgt für eine explosive Stimmung, die sich in Mordtaten entlädt – einmal, zweimal, immer wieder.


Die AfD will den totalen Bruch

„Faschisten hören niemals auf, Faschisten zu sein.
Man diskutiert mit ihnen nicht.”(Danger Dan, 2021)

Ende 2020 schreibt ein oberbayerischer AfD-Kreisvorsitzender in einem Partei-Chat: „Wahlen helfen ohnehin nicht mehr.“[…]“Ohne Umsturz und Revolution erreichen wir hier keinen Kurswechsel mehr.“Georg Hock, Mitglied des Landesvorstandes der AfD in Bayern, antwortet: „Absolute Zustimmung“. Die bayerische AfD-Landtagsabgeordnete Anne Cyron pflichtet bei: „Denke, dass wir ohne Bürgerkrieg aus dieser Nummer nicht mehr rauskommen werden.“

All das ist nicht neu, nicht überraschend: Der AfD-Vordenker, Götz Kubitschek hat schon früher klargestellt, welche Machtstrategie zur AfD passt: Ziel sei nicht die Beteiligung am Diskurs, sondern sein Ende, „nicht ein Mitreden, sondern eine andere Sprache, nicht der Stehplatz im Salon, sondern die Beendigung der Party.“


Schenkt der AfD keinen einzigen Tanzboden!

Stellt ihr die Stühle vor die Tür!

Leben wir unsere Stärken

Menschenwürde kann man hegen und pflegen. Es ist befriedigend, das Hirn mit Fakten und das Herz mit Menschlichkeit stark zu machen. Es ist befriedigend, sich im Meinungsstreit näher zu kommen und Vorbehalte abzubauen. Es ist befriedigend, wenn Missgunst und Misstrauen sich in Zutrauen, Selbstbewusstsein und Offenheit auflösen. Es gibt keinen vernünftigen Grund, sich diese Befriedigungen zu versagen.
Wir leben Demokratie.
Wir wollen die offene Gesellschaft stark machen.

2021-12-11Memorandum

Andreas Speit: Faschist*innen des 21. Jahrhunderts

Das „Institut für Staatspolitik (IfS)“ ist bekannt als ideologischer Stichwortgeber der AfD und der Identitären „Bewegung“. Seit über 20 Jahren versucht dieser extrem rechte Think-Tank in der Mitte der Gesellschaft rechte Ressentiments mehr und mehr zu platzieren. Und in den letzten Jahren ist ihnen das leider bis zu einem bestimmten Punkt gelungen.  „Moment mal!“ sprach darüber mit dem Journalisten Andreas Speit.
https://www.youtube.com/watch?v=PlR10RS7X64

 

 

 

„Moment mal!“ stellt sich vor

Über uns

Aktion für eine offene Gesellschaft

Unter dem Titel Moment Mal! Aktion für eine offene Gesellschaft hat sich ein Freundes- und Bekanntenkreis aus unterschiedlichsten Spektren der Wiesbadener Stadtgesellschaft zusammengefunden. Uns eint, dass wir die Mobilisierung der AfD und der mit ihr verwobenen extrem rechten, fremdenfeindlichen oder verschwörungstheoretischen Gruppen und Bewegungen als ernstzunehmende Bedrohung der Demokratie wahrnehmen.

Wir sind davon überzeugt, dass die Antworten auf die drängenden Fragen unserer Gesellschaft nur in kooperativen demokratischen Prozessen entwickelt werden können, auf der Basis von allgemeinen Menschenrechten, fairen inklusiven Institutionen und Respekt für die Vielgestaltigkeit des Lebens. Die offene Gesellschaft ist hierfür die Geschäftsgrundlage.

(mehr …)

Themen

Sonstiges